Auf einer dunklen Straße im dichten Nebel,
während zerbrechliches Laub unter seinen Füßen raschelt,
sucht der einsame Reiter
mit silbernem Haar seinen Weg.
Sein treues Pferd schreitet müde dahin –
Lang war der Weg, und die Straßen waren schlecht;
Am Horizont flackern wie Sterne,
kaum wahrnehmbar, die Lichter der Stadt.
Ehre sei den Göttern! – dachte er unwillkürlich,
obwohl er den Göttern nie treu gewesen war,
nachdem er viele Nächte auf freiem Feld verbracht hatte,
wieder von einem Bett in der Taverne träumend...
Was erwartet ihn hinter der Stadtmauer?
Ein neuer Vertrag oder verächtliche Blicke,
die untrennbar mit dem Schicksal eines Hexers verbunden sind,
wie Bläschen mit Mutagen und Gift?
Hass, Angst und menschliche Verachtung –
womit hat der verhasste Hexer sie verdient?
Dafür, dass er – als Spott des Schicksals –
ausgewählt wurde, sein Leben für einen Groschen zu riskieren?
Oder dafür, dass er entgegen aller Gesetze
ein Leben abseits der Gemeinschaft wählte,
ohne sich weder der Familie noch der Krone zu verpflichten?
Weil er andere Werte gewählt hat?
Viele Antworten, jede auf ihre Weise richtig –
Leise klirren zwei Schwerter auf seinem Rücken…
Und solange es in der Welt noch Platz für das Böse gibt,
Wird es Hexer und Helden brauchen.
Ein Porträt einer Figur mit weißem Haar und ausdrucksstarken Augen, ausgeführt in leuchtenden Farben. Sie ist in Rüstung mit einem charakteristischen schwarzen Anzug dargestellt, vor dem Hintergrund eines smaragdgrünen Himmels, der eine Atmosphäre der Mystik und Spannung schafft. Das Gesicht der Figur strahlt Standhaftigkeit und innere Stärke aus und spiegelt die Prüfungen und Abenteuer ihres Lebens wider.